Hoffnungszeichen in der AfD

Nun haben wir erst mal einen langen Zeitabschnitt keine Landtagswahlen. Zeit sich zu unterhalten und die Hoffnungszeichen zu erkennen, welche diese dreizehn Wahlen uns beschert haben.
Erstens. Im Vergleich zu den Piraten stehen vorerst zehn Fraktionen nach ein bis drei Jahren ihrer Wirkung vor ihrer Wiederwahl. Sämtliche Prognosen von Landtagserwahlen mögen leichte Einbrüche zeigen oder eine Verdopplung der Ergebnisse: aber wir haben keinen einzigen Ausfall. Das ist sehr beachtlich, wie man auch immer zu einzelnen Fraktionsführern stehen mag. Das Gesamtergebnis ist im Vergleich zu anderen, neuen Parteien schlicht überragend. Z. B. war bereits nach einem Jahr des Wirkens der Piraten überall klar, dass sie nie wieder irgendwo einziehen werden. Das ist natürlich kein Maßstab eigenen Tuns, sehr wohl aber für die spezifische Bewertung einer Gesamterscheinung von Bedeutung.


Zweitens. Dies hat etwas mit den erlebbaren Fraktionen zu tun. Ob diese nun so oder so ausgerichtet sind oder aus einem oder 24 Abgeordneten bestehen: ein Totalausfall ist halt nicht erkennbar. Im Gegenteil: Mögen Wähler eine Anpassung beklagen, so werden Sie immer Namen nennen können, die Sie doch dazu bewegen, uns zu wählen. Mögen Wähler uns teils zu krawallig finden, sie können immer wen benennen, warum Sie uns trotzdem relativ gut ausstehen können. Das sei hier einmal positiv hervorgehoben, anstatt diesen Umstand zu beklagen. Die Fraktionenvielfalt stützt sich selbst. Das ist ein wesentliches Faktum des Erfolges: Und müsste von den Fraktionen etwas besser an die Mitgliederschaft vermittelt werden. Das erst mal für heute.

Der Einzelabgeordnete aus BREMEN!

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