Neujahrsgruß 2017 von ALEXANDER TASSIS

Mitglied der Bremischen Bürgerschaft für die ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND Liebes Deutsches Volk!
Das vergangene Jahr 2016 hat viele Schlacken abfallen lassen. Masken sind gefallen von Eliten wie Putz von Wänden, die Schlange der sogenannten Globalisierung hat sich gehäutet. Nun ist die Frage, ob unter der Schlacke wir eine goldene Glocke Germania oder nichts mehr fin- den. Ob wir uns als Volk selbst neu bilden können und uns ermächtigen, maskenlos regiert zu werden. Ob wir die Schlange erlegen des Multikultiislamisierungs-, Europäisierungs- und Genderwahns. Nicht trotz sondern wegen des erlebnisreichen Jahres will ich dazu Mut aussprechen, weil ich gewiss bin, das wir Geschichte erleben werden in den nächsten Jahren. Und das ist nicht unbedingt gut. Historische Zeiten können mit Tod und Verderben einhergehen. Aber verkommene Zeitalter gehen zugrunde. Und nie zuvor in der Menschheitsgeschichte hat es eine Herrschaftsschicht gewagt in einem solchen Ton zu den Beherrschten zu reden, wie sie es in der Bundesrepublik Deutschland im zu Ende gegangenen Jahr wagte, zu uns zu sprechen. Verkommen, zugrunde gerichtet sind wir, wenn wir dieses Wagen nicht würdigen. Erbarmen ist alles, was der Herrschaftsschicht unseres Landes noch zukommt. Diesem Erbarmen will ich in einigen kümmerlichen Worten Ausdruck geben.

Zum ersten will ich als Deutsch redender mich äußern. Keinen geraden Satz bekommt eine von „Flüchtlingskrise“ fabulierende Elite mehr hingedrechselt. Denn es ist ihre Krise von der sie reden müssten. Aber unsere deutsche Sprache, die für uns denkt und fühlt, wie Schiller sagte, entwindet sich den Lügnern. Unsere herrliche Sprache, die für uns säuselt und zischt, die uns menschlichen Ausdruck gibt für das prächtigste, sinnlichste Verlangen wie für den undurchschaubarsten technischen oder geistigen Gehalt: Diese Sprache aus Rubinen, die einst fähig war in den Werken des Barock zu funkeln, diese Sprache aus farbigen Schatten, die in der Romantik die Gefahren nackter Vorstandsseligkeit entzauberte, diese Sprache der Musik, einzig mit der italienischen in fruchtbarer Konkurrenz stehend, die in den Werken Wagners seitenweise im Strom der Worte schicksalsflutend uns umwogt, diese Sprache der Denker, die endlose Weisheit breiten in einer Sprache, die schon die Kirchenlehrerin Hildegard von Bingen zu den heiligen Sprachen zählte, diese Sprache… sie quillt eben nicht aus den verkommenen Mündern von Politikern die unsere Nation verraten; sie entwindet sich dem dahingemerkelten Verderbertum in ihrer Bilderstärke und Wahrhaftigkeit, unsere Sprache ist ein Hoffnungszeichen. Sie ist fähig endlose und verständliche Sätze zu bilden, wenn man ihrer Herr ist und was zu sagen hat. Aber unsere Elendsminister und allen voran die gewisse abgetakelte, weibliche Fregatte der Glo- balisierung, die Schande über ihr Geschlecht gebracht hat, sie alle sind nicht in der Lage grammatikalisch richtige Sätze zu bilden, die über wenige, magere Worte hinausgehen. Philologisch wie psychologisch eine interessante Tatsache, dass eine Elite die Herrschaft über die Worte verliert, indem sie ihren Anspruch verliert. Von nationalkonservativen Kreisen wird der Niedergang des Sprachniveaus beklagt. Ich bin da viel radikaler. Ich finde das Rettungszeichen in diesem Vorgang: Die Zeiten sind nicht danach, in deutscher Sprache ausgesprochen zu werden, die ein Meister Eckhart, ein Luther, wie auch ein Reuchlin und ein Lohenstein geformt haben. Ehren wir unsere deutsche Sprache, indem wir uns verweigern für diese Elite noch Worte zu finden. Unsere Sprache will das nicht, sie sperrt sich diesem
Ansinnen. Ehren wir sie und halten wir sie rein von Verachtung und bereit für die Zukunft. Es gibt viel nachzudenken und auszusprechen über Volk, Nation und Vaterland nach diesem Jahr 2016. Lassen Sie mich zweitens sprechen als weltzugewandter Nationalkonservativer. Die unerträgliche Herabwürdigung alles Deutschen und die Begradigung der letzten frei sich schlängelnden deutschen Hirnwindungen findet leider auch einen Spiegel in einer unerträglich gewordenen Polen- und Amerikahetze, die in die Todessinfonie unserer Medienwelt, in die nicht mehr im Missklang zu überbieten fähige, doch nochmals einen neuen Ton einer so unästhetischen wie strunzdummen Niedertracht hineinschrummert. Da sollte auch dem Letzten klar werden, wie be- deutend für die Zivilisation Selbstachtung für ein Volk ist. Hier war uns das Jahr 2016 wahrlich ein strenger Zuchtmeister. Deutlich tritt uns vor Augen, was ein Volk ist und wer gewiss nicht dazu gehört. Dafür sollten wir dankbar sein. Zu tief eingesenkt war unsere Selbstvergessenheit, als dass wir uns nur beschweren dürften. Wir müssen uns se- hen lernen. Uns Deutsche in unserer Geschichte- und wägen, ob wir Gegenwärtigen noch Substanz beizubringen haben. Und durch unsere Erkenntnis des großen „Ja, wir haben Substanz“ die Opfer der Attentate würdigen, die Toten segnen, denen sich 2017 unzählige hinzugesellen werden. Keine Woche Ruhe wird es im nächsten Jahr geben, und es wäre falsch, diesbezüglich Hoffnung zu erwecken. Die Hoffnung, die erweckt werden muss, ist diejenige: Dass die Verhöhnung und Verleugnung der Toten ein solches Maß erreicht, das die Abscheu zu Konsequenzen führt. Was wir 2016 an medialer Verdrängung erleben mussten, wäre unglaublich, wenn es nicht stattgehabte Wirklichkeit gewesen wäre. Es ist mithin davon auszugehen, dass 2017 neue Stufen erreicht wer- den, die jedoch irgendwann, wenn das Ende erreicht ist, nicht mehr gangbar sein werden. Dann kommt der Absturz, aber historische Abwege müssen ganz durchschritten werden und Deutsch- land scheint ein Hort eines internationalistischen Wahnsinns zu sein, der zu Ende gebracht werden muss. Sorgen wir fleißig dafür, dass es Deutschlands ungeahnter Aufstieg ist, der danach bevor steht. „Nationen steigen aus der Gottheit Schoß, in eigner Urform jegliche. Wie der Bergkristall in Spitzsäulen sich bildet, der Kalkspat in Rauten und in Doppelpyramiden der Diamant, so auch Natur in Völkern setzt Schranken der Willkür, die nicht Urformen kann bilden.“ So spricht Bettina von Arnim. Haben Sie also die richtige Hoffnung! Nicht diejenige, das alles gut wird 2017, es wird ein schreckliches Jahr, aber dass die Geschichte richtet. Denn so schreibt Bettina von Arnim weiter: „Innrer Gram, gekränkte Ehre, Tränen, die der Zorn vergießt, sind nicht fruchtbarer Tau den Gestaden, wo Nationen unter nackenbelastendem Joch von Klippe zu Klippe stürzend aufstampfen. – Ihr unterdes Herrschende schwimmt wie Kork über die Flä- che des Meeres dahin.“ „NATIONEN BÜßEND IN MISSGESCHICKEN WAS I H R AN DER WELTGESCHICHTE HABT VERSCHULDET KÖNNEN IHRE ENTFALTUNG NUR IN IHRES GESAMTGEISTES MITTE HERVORSTRÖMEN.“ Merken wir uns das nur, so finden wir stets auf jede Zumutung des neuen Jahres der Herrschen- den eine Anmutung unserer Selbst. Gestatten Sie mir drittens, wie im letzten Jahr wiederum auch explizit als Liebender, als Schwuler zu sprechen. Das hat grad noch gefehlt, werden Einige sagen. Aber: Die würdelose Entwurzeltheit der homosexuell Empfindenden Menschen in unserem Land, die sich ihren künftigen Mördern an- schleimen macht deutlich: Der geistige Advent ist nötig. Denn diese würdelose Entwurzeltheit ist nur spezifisch, nicht schlimmer als die allgemein herrschende. Aber die Flammenzeichen rauchen. So wie wir über der Lüge nicht unsere Sprache vergessen, so wie wir im Niedergang unserer Nation nicht diese selbst mit ihm gleich setzen, so erkennen alle neurechten Bewegungen die Bedeutung des Themas. Der zentrale Punkt ist die Zerstörung der Souveränität der Völker. Das Anderssein von Homosexuellen wie von Migranten wird als Inszenie- rung der Entfremdung von uns selbst missbraucht. Mannsein und Deutschsein vor allem werden in ein Elendsbild gerückt. Die neurechten Bewegungen erkennen das und rücken das Bild zurecht. Bilden wir den würdevollen Mann neu, die würdevolle deutsche Frau, die sich zu wehren wissen. Und bilden wir um die verderblichen Gegenkräfte zum Kochen, zum Dampfen, zur Implosion zu bringen, auch den würdevollen Schwulen wieder, der sich seinem Volke umso näher weiß, da er es geistig voranzubringen sich in besonderer Weise verpflichtet fühlen muss. Und der ohnehin wissen sollte, dass er auf ein selbstbewusstes, freiheitlich denkendes Volk, dass besonderen Le- bensweisen Raum gibt, auch in besonderer Weise angewiesen ist. Dem exponierten Missbrauch von Minderheiten durch die Kräfte einer unselig entfremden- den „Globalisierung“, Islamisierung, Genderisierung, Multikulturalisierung muss eine ex- ponierte Kampfstellung dieser Minderheiten dagegen, entsprechen. Ich verspreche, dazu 2017 meinen Beitrag leisten zu wollen. Auch verspreche ich als weltzugewandter Nationalkonservativer eine zureichende Sprache für das Andringen böser Zeit weiterhin finden zu wollen. Zum Schluss möchte ich mich enthusiastisch bei allen bedanken, die mir 2016 meine politische Arbeit -in teilweise selbstloser Zurückstellung eigener Anliegen- ermöglicht haben. Ich wünschen uns allen, dass in Deutschland Geschichte des nationalen Aufbruchs geschrieben wird. Den Städten Bremen und Bremerhaven sei gewünscht, dass sie gemeinsam ein Bundesland der Wunder werden, das Deutschland positiv überrascht.

Ihr Alex Tassis.

Alexander Tassis MdBB Historiker M. A.
Schriftführer der „Patriotischen Plattform“
Bundessprecher der „Homosexuellen in der AfD“
Bremen, am 30.12.2016

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